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Die UNsammlung

das Unappetitliche
das Unanständige
das Ungewöhnliche

das Ungestüme
(gibt es auch das Gestüme?)
das Unstete
das Unbedingte

das Ungehemmte
das Unwiederbringliche
das Ununterschiedene

das Ununterbrochene
das Unangenehme
das Unangebrachte

die Unruhe
das Unheil
der Unhold
(gibt es auch einen Hold?)

das Unerhörte
das Unerlöste
das Uneingelöste

das Ungehörige
das Unschöne
das Ungute

das Unerwartete
das Unheilige
das Unbedingte

das Unreine
das Unverbrauchte
das Unabsehbare

Undoing
Unlearning
Unlaughing

das Unpräparierte
das Unvorbereitete
das Unansehliche
der Ungehorsam
der Unwille
das Unvermögen

das Unaufgeregte
das Unscheinbare
das Unaufdringliche

the Unpublic
unparticipate
unsubscribe

das Unwegsame
die Unansprechbare
der Unwirsche

das Unwesen
die Unbildung
das Unbehagen

das Unbewußte
das Unheimliche
die Unlust

das Unsagbare
das Ungesagte
die Unberührbaren

der Ungustl
die Unberechenbare
die Unerschrockenen

das Ungepflegte
das Unverwandte
das Unangepasste

das Ungebrochene
das Unglaubliche
das Unzuverlässige

das Unbeirrbare
das Unbeugsame
das Unbeeinflusste

die Untat
die Untätigen
das Unerledigte

der Unmensch
das Untier
das Unkraut

die Ungewissheit
das Unbezweifelbare
das Ungeahnte

das Ungedachte
das Undenkbare
das Unüberlegte

22 Kommentare

  1. Petra Kettl Petra Kettl

    das Unnötige
    die Unkosten

    die Unannehmlichkeit
    das Ungemach
    das Unglück

    das Unfreie
    die Untertanen (auch irgendwie ein Unding)

    Ungarn

  2. UNGLAUBLICH
    UNGEPFLEGTE
    UNWIDERRUFLICH
    UNWIDERSTEHLICH
    UNTERHALTSAME
    UNTERNEHMUNGEN
    UNGUSTIÖSER
    UNMENSCHEN

  3. Julia Ransmayr Julia Ransmayr

    das Ungehörte
    das Unüberhörbare
    das Unzumutbare

    das Unausweichliche
    das Unberührte
    das Unberührbare

    die Unberührbaren
    die Ungeübten
    das Unüberbrückbare

  4. Robert Pfaller Robert Pfaller

    das Unverhandelbare
    die Uneinsichtigen
    die Unbelehrbaren

  5. Julia Ransmayr Julia Ransmayr

    Die Unverfügbarkeit
    Die Unzulänglichkeit
    Die Unzulässigkeit

    Das Unwiederbringliche
    Die Unbeirrbaren
    Das Unzulässige

  6. Petra Kettl Petra Kettl

    S19: unschuldig
    S29: unvorhersehbar
    S29: unausweichlich
    S31: unbrauchbaren
    S31: unumgänglich
    S33: uninteressant
    S33: unendlichen
    S39: unglücklich
    S51: unermüdlich
    S93: ungefähr (Anm. PK: gibt es „gefähr“ abseits des „wilden Gefährs“ des Rheins?)
    S119: unentschieden
    S125: unsagbarsten
    S125: ungewisser
    S127: unbestimmt
    S145: Unabhängigkeitstag
    S147: unzweckmäßigen
    S161: unmittelbar
    S167: unvollständig
    S173: unsagbaren

    Un-Wörter insgesamt: 19
    Durchschnittliche Un-Wort Anzahl pro Seite bei 174/2* Seitenanzahl: 0,2183908
    *(Ausgabe Französisch-Deutsch)

    in: Michel Houellebecq: „Gestalt des letzten Ufers / Configuration du dernier rivage“ Gedichte. Köln: Dumont 2014

  7. Robert Pfaller Robert Pfaller

    das Unabdingbare

    „Das Unabdingbare existiert genauso wie das Abdingbare.“

  8. Robert Pfaller Robert Pfaller
  9. Robert Pfaller Robert Pfaller

    „Das Unwirsche existiert nicht weniger als das Wirsche.“

  10. Laura Poberer Laura Poberer

    Unverfroren

  11. Laura Poberer Laura Poberer

    UNVERFROREN…..„auf eine ungehörige und rücksichtslose Art dreist und skrupellos“

    Bedeutet dann VERFROREN….auf eine gehörige und rücksichtsvolle Art taktvoll und mitfühlend ?

    • Robert Pfaller Robert Pfaller

      Oder bedeutet es vielleicht: auf eine gehörige und rücksichtsvolle Art dreist und skrupellos?

  12. robert pfaller robert pfaller

    das Unwort
    die Unzeit

  13. robert pfaller robert pfaller

    „Man sieht, die Metapher hat ihren Platz genau da, wo Sinn im Un-Sinn entsteht…“
    Jacques Lacan: Das Drängen des Buchstaben im Unbewußten oder die Vernunft seit Freud, in: ders., Schriften Bd. II, 3. Aufl. Weinheim, Berlin: Quadriga, 1991: 15-55, hier: 33

  14. Pascal Maresch Pascal Maresch

    UNGESICHT

    „Morgenstern“
    Rammstein 2004

    Sie ist hässlich dass es graut
    wenn sie in den Himmel schaut
    Dann fürchtet sich das Licht
    Scheint ihr von unten ins Gesicht
    So muss sie sich am Tag verstecken
    Will das Licht doch nicht erschrecken
    Lebt im Schatten bis der Schein vergeht
    Sieht einen Stern im Zwielicht prangen und fleht
    Mal mir Schönheit auf die Wangen

    Morgenstern ach scheine
    auf das Antlitz mein
    Wirf ein warmes Licht
    auf mein Ungesicht
    Sag mir ich bin nicht alleine
    Hässlich, du bist hässlich

    Ich bin allein zur Nacht gegangen
    Die späten Vögel nicht mehr sangen
    Sah Sonnenkinder im Gewimmel und so
    rief ich in den gestirnten Himmel

    Morgenstern ach scheine
    auf die Liebste meine
    Wirf ein warmes Licht
    auf ihr Ungesicht
    Sag ihr sie ist nicht alleine

    Morgenstern ach scheine
    auf die Seele meine
    Wirf ein warmes Licht
    auf ein Herz das bricht
    Sag ihr dass ich weine
    Denn du, du bist hässlich
    Du bist einfach hässlich
    Der Mensch ist doch ein Augentier
    Schöne Dinge wünsch‘ ich mir
    Doch du, du bist nicht schön, nein

    Morgenstern ach scheine
    auf die Liebste meine
    Wirf ein warmes Licht
    auf ihr Ungesicht
    Sag ihr sie ist nicht alleine

    Und der Stern will scheinen
    Auf die Liebste meine
    Wärmt die Brust mir bebt
    wo das Leben schlägt
    Mit dem Herzen sehen
    Sie ist wunderschön

  15. robert pfaller robert pfaller

    Ab sofort präsentiert die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) im Rahmen der Online-Kampagne „UNInteressant“ Ideen, mit denen ForscherInnen die Welt verbessern.

  16. robert pfaller robert pfaller

    Die Unphilosophie

    „Der Verstand verdinglicht alles, was er berührt. Er verwandelt das ins Endliche, was nicht Ding ist. Er ist nicht das Prinzip der Philosophie oder des Idealismus, sondern der Unphilosophie.
    Es ist der Standpunkt des Materialismus.“

    Lucio Colletti: Hegel und der Marxismus. Frankfurt/M. – Berlin – Wien: Ullstein, 1976: 9.

    vgl. dazu auch: Antiphilosophie

    Badiou, Alain:
    – L’antiphilosophie 1. Nietzsche, éd. par Véronique Pineau, Paris: Fayard, 1992-93
    – Wittgensteins Antiphilosophie. Zürich u. a.: diaphanes, 2008
    – Lacan. Das Seminar. Antiphilosophie 3, Wien: Passagen, 2015

    Johnston, Adrian
    This Philosophy Which Is Not One, in: S. Journal of the Jan Van Eyck Circle for Lacanian Ideology Critique (3) 2010

    Tzara, Tristan
    [1920] Manifest des Herrn Aa des Antiphilosophen. In: ders., Sieben Dada Manifeste, übers. v. Pierre Gallissaires, Hamburg: Edition Nautilus, 1980: 31f.

    https://artsearch.nga.gov.au/detail.cfm?irn=68141

  17. robert robert

    Das Ungetüm. (Gibt es denn auch ein Getüm?)

  18. Petra Kettl Petra Kettl

    Das Ungeheuer (und was ist mit dem Geheuer?)
    Etwas ist ungeheuerlich, aber etwas ist mir nicht geheuer….

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